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November 22nd, 2011
Warum gibt es diese Nähe zwischen den Diensten und den Terroristen, und zwar fast überall auf der Welt?[...]
Heute können wir nur ihr völliges Versagen feststellen, mindestens zehn Menschen könnten noch leben, wenn sie ihre Arbeit gemacht hätten. Die Dienste dienen nur sich selbst. Es ist darum richtig, sie aufzulösen. Eine unabhängige Wahrheitskommission, wie sie etwa die Publizistin Carolin Emcke seit langem fordert, sollte die historischen Zusammenhänge zwischen Terrorismus und Geheimdienst ausleuchten.
FAZ, „Hauptsache, es macht peng!“
FAZ nicht Fefe… irgendwie kommt mir die Nachrichtenlage relativ surreal vor.
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November 10th, 2011
Über die nächste Bankenrettung:
Wer auch das nicht kann, kriegt staatliches Geld aufgenötigt. Um das abzuwehren, wird so manches Arbeitsfrühstück mit den Herren und wenigen Damen der nationalen und europäischen Bankenaufsicht nötig sein.
Lucas Zeise, Bankenrettung als Farce
Sehr lesenswerter Artikel. Er beschreibt sehr gut wie die Bankenaufsicht nicht funktionieren sollte.
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July 25th, 2011
Wenn jemand wie Jan Fleischauer bei SPONs Schwarzem Kanal so konsistent daneben liegt, will er wahrscheinlich nur trollen.
Das Internet mag alles Mögliche revolutioniert haben, aber die Bedingungen kapitalistischer Warenproduktion, wo jeder Leistung eine Entlohnung gegenübersteht, hat das Netz nicht geändert.
Jan Fleischhauer
Das ist die sogenannte Arbeits-Wert Theorie von Karl Marx. In einer freien Marktwirtschaft bestimmt sich der Preis eines Produktes aus Angebot und Nachfrage, wenn es niemand kaufen will, hat es eben keinen Wert. Und wenn ihnen das nicht gefällt, können sie ja nach drüben gehen!
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December 6th, 2010
Die wesentliche Enthüllung durch Wikileaks ist die Trivialität der Diplomatie. Weder wird James Bond durch die Welt geschickt um uns alle zu retten, noch verkauft irgendjemand die Seelen von Ungeborenen. Aber die Depechen zeigen Diplomaten als Menschen, nicht als noble Klasse von Aristokraten. Und deshalb wird Wikileaks nach der Veröffentlichungen von Cablegate deutlich stärker bekämpft als nach den Irak und Afghanistan Veröffentlichung. In einem lesenswerten Kommentar verteidigt Mark Pesce dies als Fortschritt. Er hat auch eine gute Idee was als nächstes passiert.
We’ve been here before. This is 1999, the company is Napster, and the angry party is the recording industry. It took them a while to strangle the beast, but they did finally manage to choke all the life out of it – for all the good it did them. Within days after the death of Napster, Gnutella came around, and righted all the wrongs of Napster: decentralised where Napster was centralised; pervasive and increasingly invisible. Gnutella created the ‘darknet’ for file-sharing which has permanently crippled the recording and film industries. The failure of Napster was the blueprint for Gnutella.
Mark Pesce, „WikiLeaks a blueprint for things to come“
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August 26th, 2010
Sarrazin: Darf ich auch einmal eine etwas polemische Frage stellen: Beherrschen Sie den Dreisatz?
ZEIT: Wollen Sie jetzt unsere Intelligenz testen?
Sarrazin: Unter Dreisatz versteht man, dass man aus zwei Tatsachen, die man nicht hinterfragt, eine logische Schlussfolgerung zieht: Die Intelligenz ist zu 50 bis 80 Prozent erblich. Die weniger Intelligenten vermehren sich schneller als der Durchschnitt. Das bedeutet in der Konsequenz, dass die Intelligenz der Grundgesamtheit sinkt.
Interview mit Thilo Sarrazin, Zeit.de
Nein, ein Dreisatz ist ein Algorithmus um bestimmte Aufgaben der Schulmathematik zu lösen, Wikipedia hilft…
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May 3rd, 2009
Wir sollten erst mal die Steuerschätzung Mitte Mai abwarten”, sagte der CDU-Wirtschaftspolitiker Michael Fuchs der FTD. “Nach der Wahl müssen wir den Haushalt umkrempeln: Bei Mondfahrtprogrammen oder Entwicklungshilfe für China kann man kräftig kürzen. Dann haben wir Luft.
FTD.de
Die Entwicklungshilfe für China ist (je nach Quelle) 56,5 Millionen Euro (2006) oder 67,5 Millionen Euro (2006 – 2008 pro Jahr) oder 27 Millionen Euro (2009). Zusammen mit einem Mondprogramm das in den 6 Jahren 2008 – 20013 400 Millionen Euro kosten soll, wären das dann wohl Steuererleichterungen von EUR 1.
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April 26th, 2009
[...] bis wir »Buch« nur noch gebrauchen wie heute die »Feder« der Autoren.
Jürgen Neffe
Auf Zeit.de macht sich Jürgen Neffe einige, bemerkenswert lesenswerte, Gedanken über die Zukunft des Buches.
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April 23rd, 2009
“Ich kann Kanzler”. Wer braucht da ein Verb?
SPON
Es ist toll, dass Journalisten das Web nicht nur Bloggern mit eigenwilligem Verständnis von Grammatik überlassen…
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January 10th, 2009
Überwachung Eine unverzichtbare Einrichtung in einem demokratischen Rechtsstaat, damit der Bürger den Politikern sowie allen, die in Wirtschaft und Gesellschaft das Zepter über ihm schwingen, rund um die Uhr auf alle Finger sehen kann, um den Herrschenden gegebenenfalls … Moment. Da stimmt was nicht … au Backe … ist ja pervers!
TAZ, Die Wahrheit ist ein Tropfen Gift
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December 3rd, 2008
“Wir haben ein sehr gutes Gesetz im Bundestag beschlossen”, sagt SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz dazu. “Das ist jetzt noch einen Tick besser geworden. Es gibt nur Gewinner, finde ich. Die SPD hat gewonnen, die CDU hat gewonnen, der Rechtsstaat hat gewonnen, die Sicherheit hat gewonnen.” Bürger erwähnt er nicht.
Zeit.de, Schäubles Betafehler
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