Roland Emmerich lässt im Jahre 2012 die Welt untergehen und das technisch herausragend. Es gab wohl noch keinen Film in dem Spezialeffekte so groß aussahen. Deshalb ist 2012 großartiges Popcornkino und eine echte Empfehlung für Leute ohne Mais Allergie.
Endlich ist wieder Fantasy Film Fest in Hamburg und ich habe mir heute gleich die ersten beiden Filme angeschaut.
Das FFF hat mit Carriers eröffnet, einem Endzeit-Roadmovie. Die Story ist, ein Virus hat die Menschheit quasi ausgerottet und nun versuchen zwei Pärchen gesund eine abgelegene Feriensiedlung zu erreichen. Der Film ist atmosphärisch sehr dicht und ist eine absolute Empfehlung.
Der zweite Film in Hamburg war dann Red Cliff, der neue Film von John Woo. Den Film kann man sich als Woo Fan durchaus antun, die Story ist etwas zu linear, den Charakteren fehlt etwas Tiefgang aber die Kameraführung und die Choreografie der Schlachtszenen ist sehr sehenswert.
Insgesammt ein gelungener Einstand des diesjährigen Fantasy Film Fests. Und ich freue mich schon auf die nächsten Filme.
Die Optik von Max Payne ist durchaus gelungen, das Set Design ist klasse, das Colorgrading sehr gut und die Cinematographie herausragend. Nachdem man sich daran satt gesehen hat, gibt es leider nichts, was den Film über die verbleibenden 30 Minuten tragen könnte.
Der neue Film von Guillermo del Toro ist heute angelaufen. Und er ist sehenswert, Popcornkino mit einem ähnlich guten Artwork wie Pans Labyrinth.
Die wichtigen Neuigkeiten, die mir aufgefallen sind als ich nach del Toro gegoogelt habe, sind aber: Del Toro will Cthulhu verfilmen, sicher eine sehr gute Idee. Und er dreht den Hobbit, und da habe ich dann doch einige Bedenken. Falls Smaug Augen an Stellen hat wo sie einfach nicht hingehören, wäre ich doch äußerst enttäuscht…
Ich wollte eigentlich Tropic Thunder nicht gucken, wurde dann aber – zum Glück – gezwungen. Der Film ist ziemlich genau das, was man im besten Fall von einem Film mit Ben Stiller erwarten kann. Die Story ist mäßig kreativ, ein paar Schauspieler sollen einen Kriegsfilm drehen und geraten dabei mit einem Drogenkartell aneinander. Das bietet aber einen schönen Hintergrund für eine überraschend gute Regie und einige recht treffsichere Gag, falls man sich mit dem derben Humor anfreunden kann.
Insgesamt kein Film der das moderne Kino prägen wird, aber sehr kurzweilige zwei Stunden.